Kapitel 31 - Engel und Apfelkuchen
By Mella Dumont
Jo schluckte. Es gab kein Zurück. Jetzt würde sich entscheiden, ob ihr Traummann auch in der Realität mit dem Wahnsinn umgehen konnte, den sie gerade erlebte.
»Nun«, begann sie, »ich habe im Koma geträumt. Ich befand mich in der Zukunft und war eine Anwältin von Mitte dreißig.«
»Daran können Sie sich erinnern?«, fragte er erstaunt.
Jo nickte. »An jedes Detail. Es war unglaublich realistisch. Ich fühlte sogar Schmerz, wenn ich mir in den Arm kniff. Nur meine Erinnerungen, die hatte ich verloren. Ich wachte in meinem Traum auf, als ich gerade im Supermarkt eingekauft hatte. Und ich wusste nicht, wer ich war.«
»Ich muss nachlesen, ob es Fallberichte gibt, die Ihrem ähnlich sind«, sagte er nachdenklich. »Doch was hat das mit mir zu tun?«
»Naja …« Jo betrachtete ihre Fingernägel, die sich ganz allmählich von den Beißattacken erholten. »Sie gab es auch. Sie arbeiteten in diesem Krankenhaus als Radiologe und wir saßen gemeinsam an diesem Tisch. Ich allerdings ohne Verletzung.« Jo holte tief Luft und erzählte ihm, wie sie ihrem eigenen Ich geholfen hatte, seinen Frust zu überwinden. »Im Traum hieß ich Johanna Vogel und wurde Jo genannt. Ich wusste nicht, dass die Patientin im Bett in Wirklichkeit ich selbst war. Natürlich sah ich mir schon ein bisschen ähnlich, aber ich habe mich nicht erkannt. Ich hatte dieselbe Fraktur, lag in demselben Zimmer. Aber als älteres Ich wohnte ich in einem Haus, das noch nicht existiert, hatte zwei Kater, die vermutlich noch nicht geboren wurden, und war Anwältin in einer Kanzlei.«
»Und mein älteres Ich hat Ihnen von der Operation am offenen Herzen erzählt? Und vom Laufen?«
»Wir waren sogar zusammen essen, im Restaurant Linnemar.«
»Hat es Ihnen geschmeckt?«
Jo nickte. »Ich kann Ihnen das Mobiliar und das Menü beschreiben, aber ich schwöre, dass ich im wahren Leben noch nie da gewesen bin.«
In der folgenden halben Stunde fragte Moritz sie nach allen Regeln der Kunst aus. Sie kniff häufig die Augen zusammen, um sich an Details zu erinnern. Sie kannte seine Lieblings-Automarke, die er sich irgendwann mal leisten wollte, sie kannte seine Interessen und sie wusste sogar von dem Muttermal an seinem Oberschenkel. »Ach, genau, Sie haben eine Grasallergie!«, ergänzte sie. »Also Sie vertragen kein frisch geschnittenes Gras in der Nase, wollte ich sagen. Und Sie haben Studienfreunde in Mainz.«
»Das ist wirklich verrückt«, murmelte er. »Nein«, korrigierte er sich rasch, »ich meine außergewöhnlich. Besonders.« Nachdenklich runzelte er die Stirn. »Also ich wüsste wirklich nicht, woher Sie das alles wissen könnten, denn ich bin erst seit wenigen Monaten in Trier und hatte keine Zeit für eine Freundin. Meine letzte Beziehung ist eineinhalb Jahre her, damals studierte ich noch in Mainz. Das müsste ein enormer Zufall sein, wenn Sie diese Frau kennen würden und die Ihnen persönliche Dinge über mich verraten hätte.«
»Sie müssen mir versprechen, sich von den Chirurgen nicht fertigmachen zu lassen. Halten Sie durch, in der Radiologie werden Sie es besser haben. Der Moritz, den ich kennenlernte, wollte bald in eine Radiologiepraxis wechseln, hat er mir erzählt. Er liebte seinen Job.«
»Oh.« Moritz saß eine Weile da und schwieg. Jo konnte erkennen, wie sehr ihn das Gespräch mitnahm. Immerhin ging es hier gerade um seine Zukunft.
Ein warmes Gefühl durchströmte sie. Er hatte ihr geholfen, jetzt konnte sie ihm helfen. Was gab es Schöneres?
»Da ist nur eine Sache«, sagte sie langsam. »In dieser Zukunft war ich mit einem Max Stein zusammen, den ich als Max Studer hier wiedergetroffen habe. Er ist Mitarbeiter an meiner Uni und betreut Studenten.«
»Ah.« Er schluckte. »Ich habe nicht vor, Ihrem Glück im Wege zu stehen.«
»Nein!«, rief sie schnell. »So habe ich das gar nicht gemeint!« Ihr Inneres brannte vor Panik, als sie versuchte, ihren Fehler auszubügeln. »Am Anfang war mein Traum noch ziemlich realistisch, aber dann wurde er immer verworrener. Max’ Handlungen waren der wichtigste Grund, warum ich manchmal das Gefühl hatte, nicht in der Realität zu leben.«
»Inwiefern?«, hakte Moritz nach.
»Er hat Drogen in meinem Haus versteckt. Drogen und jede Menge Alkohol. Und das, obwohl meine Blutwerte im Traum sauber waren. Ich war mit ihm verlobt, aber er hat mich ziemlich schlecht behandelt. Und dann erfuhr ich, dass er Schulden hatte und …« Den Teil mit ihrem Vermögen ließ sie weg. Sie besaß kein Vermögen. »Es war verrückt«, fuhr sie fort, »aber jetzt hat der echte Max mich angerufen und ich habe heute Nachmittag eine Panikattacke bekommen. Ich muss herausfinden, warum ich diesen Unfall hatte und was er damit zu tun hat. Da stimmt etwas nicht. Und ich kann mich einfach nicht erinnern.«
»Bei Ihren Kopfverletzungen hätte es schlimmer kommen können«, sagte Moritz. »Dass Ihnen ein paar Stunden oder Tage fehlen, ist vollkommen normal. Und dass Sie wirr geträumt haben, verstehe ich auch. Nur die vielen Informationen, die Sie über mich haben, passen nicht ins Bild.«
»Ja, ich weiß, dass das verrückt klingt. Im Traum mussten Sie eine noch viel verrücktere Frau ertragen, immerhin hatte ich eine vollständige Amnesie.« Sie seufzte. »Aber jetzt bin ich hier – in der Realität. Und es muss irgendetwas passiert sein, das für meinen Körper so schrecklich war, dass er Panik schiebt.« Jo spürte, wie Adrenalin durch ihre Adern rauschte, während sie sprach. »Es fängt schon wieder an. Irgendetwas stimmt nicht mit diesem Typen.«
»Ich könnte mir deine Unterlagen ansehen«, schlug er vor. Jo registrierte nur am Rande, dass er sie jetzt duzte. »Für mein Logbuch muss ich jede Operation dokumentieren, bei der ich zusehe oder assistiere. Das ist kein Problem. Ich schaue morgen früh sofort rein.«
»Das wäre wirklich super«, sagte Jo erleichtert, »ich weiß nämlich nicht, was ich machen soll, wenn dieser Max wieder anruft. Immerhin ist er Jurist und betreut Studenten, also kann ich ihn nicht grundlos brüskieren, ohne Probleme zu bekommen.«
»Wenn der Körper so extrem reagiert, ist die Erinnerung noch latent vorhanden«, sagte er. »Du könntest in deinem Handy die Positionsdaten ermitteln.«
Sie schüttelte den Kopf. »Das wurde beim Unfall geschrottet. Ich habe ein Neues.«
»Diese Info ist an deinen Account gebunden und nicht an dein Telefon. Es sei denn, du hast die Funktion ausgeschaltet.«
Jo schluckte. »Ich erinnere mich nicht daran, dass ich das getan habe.«
»Dann könntest du fündig werden und deine letzten Stunden rekonstruieren.«
Sie atmete tief durch. »Gleich liegt mein klopfendes Herz hier auf dem Tisch«, gestand sie ihm. »Ich bekomme schon wieder Angst.«
»Lass dir von den Schwestern etwas zum Einschlafen geben«, schlug er vor.
»Zuerst muss ich diese Daten ansehen.« Sie blickte ihn bittend an. »Kann ich deine Handynummer bekommen? Du bist – ich hoffe, ich darf du sagen – du bist der Einzige, mit dem ich darüber reden kann.«
»Klar darfst du Moritz zu mir sagen, Johanna.«
»Jo«, korrigierte sie rasch. »Im Traum hieß ich Jo. An Johanna kann ich mich nicht mehr gewöhnen.«
»Jo klingt super.« Er lächelte sie an. »Du packst das. Ich komme, sobald ich den morgendlichen OP-Marathon hinter mir habe. Und dann tragen wir alle Informationen zusammen.«
»Du hältst mich nicht für verrückt?«
»Natürlich ist es ungewöhnlich, was du erlebt hast, aber du kannst stichhaltige Beweise vorlegen.«
Jo runzelte ihre Stirn. »Ich sehe, dass du zweifelst.«
Er sah sie an. »Nach zehn Tagen Koma würde jeder Arzt darauf wetten, dass du noch verwirrt bist. Ich kann meine Ausbildung nicht einfach abstreifen.«
»Das verstehe ich. Auch wenn es mir nicht gefällt. Aber ich verstehe es.«
Moritz atmete tief durch. »Ich habe nichts zu verlieren, wenn ich davon ausgehe, dass dein Erlebnis wirklich so stattgefunden hat, wie du es schilderst.«
»Trotzdem hast du im Hinterkopf, dass ich verrückt sein könnte.«
»Nicht verrückt«, korrigierte er. »Verwirrt durch die schwere Kopfverletzung.« Er lächelte sie aufmunternd an. »Mach dir keine Sorgen, du entwickelst dich hervorragend. Falls es wirklich eine Nachwirkung des Unfalls ist, wird sich das bald bessern. Und dann reden wir noch mal in Ruhe über alles.«
Jo nickte erleichtert. »So machen wir das. Und du, erhol dich gut und sammle Kraft für morgen.«
»Das werde ich tun.« Er blinzelte. »Heute habe ich einen Tiefpunkt durchschritten, aber es wird aufwärtsgehen. Für uns beide.« Er griff in seine Hosentasche und zog sein Telefon heraus. »Gib mir deine Nummer, dann rufe ich dich an, damit du meine Kontaktdaten hast.«
Jo nickte erleichtert. Alles war auf einem guten Weg. Sie fühlte sich viel besser, als er sie wieder auf die Station brachte und sie fürsorglich in ihr Bett legte. Dabei hielt er sie etwas länger im Arm als notwendig.
Er roch so sehr nach ihm selbst, dass sie fast weinen musste. Am liebsten hätte sie sich mit einem beherzten »Ich liebe dich!« von ihm verabschiedet, aber sie musste dem echten Moritz Zeit geben.
Am Abend saß sie mit dem Handy im Bett und googelte, wie man seine eigenen Positionsdaten auslesen konnte. Es dauerte eine Weile, bis sie sich zurechtgefunden hatte, da die Aufregung ihre Konzentration beeinträchtigte. Panik und Liebe vermischten sich zu einem merkwürdigen Gefühl, das sie noch nie erlebt hatte.
»Da sind sie!«, rief sie, als sie eine Karte mit ihren Positionsdaten gefunden hatte. Es gab nicht viele Linien auf der Karte, da sie die meiste Zeit in ihrem Bett gelegen hatte. Die Linie zum Supermarkt war dick, dort war sie mindestens zweimal in der Woche gewesen. Und dann gab es einen Ausreißer.
Mit zitternden Fingern gab sie das Datum ihres Unfalls ein und zoomte in die Karte hinein. Sie war in einem Club gewesen!
Jo erinnerte sich vage daran, dass sie im ersten Semester mit Kommilitonen dort gefeiert hatte, als der Lernstoff noch überschaubar war und sie noch nicht das Gefühl hatte, unter der Last der Anforderungen zu ersticken. Manchmal hatte sie auf ihrem Bett gelegen, an die Decke gestarrt und daran gedacht, wie schön es war, sich eine Nacht lang im Rhythmus der Musik treiben zu lassen.
Offenbar hatte sie ihren Gedanken an diesem Abend in die Tat umgesetzt. Sie war bis drei Uhr am Morgen dort gewesen.
Jo zoomte weiter. Danach war sie in der Innenstadt gewesen, in einem Neubau in der Nähe der Kaiserthermen. Was hatte sie dort getan? Sie kannte niemanden, der dort lebte.
Betroffen zoomte Jo stärker hinein. Das Signal brach an der Hauptstraße vor dem Schwimmbad ab. Dort musste der Unfall stattgefunden haben.
Sie biss auf ihre Lippe. Das Gebäude war riesig, es befanden sich mindestens zwanzig Wohnungen darin. Wie konnte sie herausfinden, wer dort lebte?
Sie googelte nach dem Telefonbuch und ließ sich die Namen anzeigen, die unter der Adresse verzeichnet waren. Keiner davon weckte eine Erinnerung in ihr. Das musste nichts bedeuten, denn viele Menschen verzichteten heutzutage auf den Telefonbucheintrag.
Es fiel ihr schwer, nach diesem Erlebnis in den Schlaf zu finden. Sie hätte sich im Bett gewälzt, wenn sie nicht wegen ihres schmerzenden Beins auf dem Rücken hätte schlafen müssen.
In der Nacht träumte sie davon, wie sie in ihrem Appartement schlief, als plötzlich ein Sonderkommando der Polizei die Tür durchschlug und mehrere Männer mit vorgehaltener Waffe auf sie zielten. Jo wurde festgenommen, während ein Schäferhund alles durchschnüffelte und mehrere Päckchen mit Drogen aufspürte.
Als sie hochschreckte, war sie schweißgebadet. Sie musste unbedingt nachsehen, ob in ihrer Wohnung wirklich etwas zu finden war!
Sobald die Uhr ihres Handys am Morgen sieben anzeigte, rief sie ihre Mutter an. Sie hatte Angst vor dem Gespräch.
»Johanna?«, meldete Frau Schmitt sich gähnend.
»Mama?«, fragte Jo. »Kommst du heute?«
»Ich wollte eigentlich noch ein bisschen schlafen, weil ich gestern Abend schon nach Trier gefahren bin. Ich bin im Hotel.«
»Kannst du mich abholen?«, fragte Jo rasch. »Ich muss in meine Wohnung, es ist wichtig.«
»Warum? Das ist doch noch viel zu früh!«
»Ich habe herausgefunden, dass ich vor dem Unfall in einem Club war. Und anschließend in einem Haus, wo ich niemanden kenne.«
»Vielleicht hast du einen Mann kennengelernt«, sagte ihre Mutter. »Die Krankenhaus-Mitarbeiter haben mir deine Kleidung mitgegeben. Du warst ziemlich aufreizend gekleidet, wenn ich das so sagen darf. Kurzer Rock, Strumpfhose, weit ausgeschnittenes Shirt.«
»Ich habe heute Nacht geträumt, dass jemand Drogen in meinem Zimmer versteckt hat«, erzählte sie rasch. »Ich hatte noch nie etwas damit zu tun, das schwöre ich. Aber jetzt habe ich keine Ruhe und möchte jeden Winkel durchsuchen.«
»Wenn du etwas konsumierst, musst du das doch wissen!«
Jo stöhnte. »Die Sache ist die – ich schließe nie ab und man kann das Zimmer einfach mit einer Kreditkarte öffnen. Jeder könnte die Sachen dort abgelegt haben.«
»Was?«, rief ihre Mutter entsetzt.
»Es war nur ein Traum, Mama! Trotzdem lässt es mir keine Ruhe, ich bin fix und fertig.«
»Ich trinke rasch einen Kaffee und sehe nach. Wo soll ich überall suchen?«
»In jedem Winkel«, sagte Jo. »Im Traum standen eingeschweißte Päckchen im Küchenschrank. Du musst auch außen auf der Fensterbank nachsehen, im Schrank, hinter dem Schrank, einfach überall.«
»Nun gut.« Frau Schmitt seufzte. »Wenn es dich beruhigt, werde ich sofort hinfahren.«
»Danke, Mama.« Jo fühlte sich etwas besser, als sie auflegte. Es war unwahrscheinlich, dass es wirklich etwas in ihrer Wohnung zu finden gab, aber sie musste Gewissheit haben.
Als das Frühstück kam, hatte sie keinen Appetit. Lustlos verspeiste sie eine der labberigen Brotscheiben für den Hunger, der möglicherweise kommen würde, und spülte die Morgenpillen mit einem Schluck Wasser hinunter.
Plötzlich stand ihre Mutter im Zimmer. Auch ohne dass sie etwas sagte, las Jo in ihrem Gesicht, dass sie fündig geworden war.
»Erzähl«, bat sie rasch.
Ihre Mutter blickte zur Tür, als wollte sie sichergehen, dass sie wirklich alleine im Raum waren. »Ritalin, zwanzig Schachteln! In deinem Bettkasten.«
»Nein!« Jo erstarrte. »Dann hatte ich recht. Irgendetwas ist passiert und ich erinnere mich nicht …«
»Komm mir doch nicht mit Gedächtnisverlust!«, rief Frau Schmitt. »Warum, Johanna? Warum? Zwanzig Packungen, das übersteigt den Eigenbedarf bei weitem! Haben wir dir je Geld verweigert, wenn du es benötigt hast?«
»Nein!«, rief sie rasch, obwohl sie davon überzeugt war, dass ihr Vater ihr möglicherweise den Hahn zugedreht hätte, wenn sie das Studienfach gewechselt hätte. »Ich habe alles, was ich brauche. Und deshalb war ich es auch nicht!«
»Und weshalb träumst du davon?«
»Was hast du mit dem Zeug gemacht?«, fragte sie.
»Ich habe mir im nächsten Supermarkt ein Paar Handschuhe und eine große Tasche besorgt und alles in mein Auto gelegt.« Tränen schossen in ihre Augen. »Ich muss mit deinem Vater telefonieren und ihn um Rat bitten. Vielleicht ist eine Selbstanzeige der richtige Weg.«
»Jeder kann das Zeug dort deponiert haben!«
»Und wer, bitte schön?«
»Das muss ich herausfinden.«
»Und wie?«
Jo zuckte mit den Schultern. »Ich habe keine Ahnung«, gestand sie und blinzelte. »Es könnte die Person sein, die ich vor dem Unfall zuletzt besucht habe. Aber in dem Haus leben viele Parteien.«
»Warum werde ich das Gefühl nicht los, dass du mir gerade eine haarsträubende Lügengeschichte auftischst?«
»Ich …«, begann Jo, aber sie wusste nicht, was sie sagen sollte.
Es klopfte. Rasch wischte ihre Mutter über ihre Augen und trat zum Fenster.
»Guten Morgen!«
Jo starrte ihn entsetzt an. Moritz stand im Arztkittel in ihrem Zimmer.