Kapitel 19: Kapitel Neunzehn - Secrets of the Sea - Erinnerungsdiebin
By B.E. Pfeiffer
Sein Atem strich über meine Haut. Warm. Prickelnd. Einladend. Ich hielt den Blick auf seine Lippen gerichtet. Wieso hatte ich sie bisher nicht eingehender betrachtet? Sie waren perfekt. Roséfarben wie reife Pfirsiche, nicht zu voll, nicht zu schmal. Als wären sie dafür gemacht, mich zu küssen.
Halb schloss ich meine Lider, streckte mich noch mehr, und flehte innerlich, nicht den dümmsten Fehler meines Lebens zu begehen. Unendlich langsam senkte Caspian den Kopf, strich mit seinen Lippen hauchzart über meine. Noch ehe ich vor Wonne seufzen konnte, beendete Caspian den Kuss, zog mit seinem Mund eine Spur mein Kinn hinab über meinen Hals und presste seine Lippen auf meine nackte Schulter.
Eine noch nie da gewesene Gänsehaut überzog meinen gesamten Körper. Keuchend vergrub ich meine Finger in Caspians dunklem Haar und hielt mich an ihm fest.
»Bei den Totengöttern, wieso prüfst du mich so?«, nuschelte er an meiner Haut, ehe er den Kopf wieder hob.
Seine Augen schimmerten von derselben Sehnsucht, die ich in mir spürte. Ich hielt den Atem an, wartete darauf, dass er mich richtig küsste. Doch Caspian wich einen Schritt zurück, verschränkte die Arme hinter dem Rücken und räusperte sich.
»Darf ich dir ein Glas Wein anbieten?«, fragte er so neutral, als wären wir uns gerade nicht nahe gewesen.
Ich hatte das Gefühl, er hätte gerade einen Eimer Eiswasser über meinem Kopf ausgekippt. »Wie bitte?«, japste ich.
»Wein. Möchtest du ein Glas?«
»Ich … Nein, ich möchte kein Glas Wein«, stammelte ich. »Lieber würde ich wissen, was gerade hier geschehen ist.«
Noch einmal räusperte er sich. »Offensichtlich haben wir eine Strömung erwischt, weswegen das Schiff in Schieflage gekommen ist, und wir haben einander Halt gegeben.«
Blinzelnd musterte ich ihn. Er klang immer noch so verflucht neutral.
»Mit unseren Lippen?«, zog ich ihn auf.
Ein vertrautes Funkeln erschien in seinen Augen, das sofort wieder verschwand.
»Ich hoffe, ich bin dir nicht zu nahe getreten«, sagte er mit unsteter Stimme. »Das wollte ich nicht. Falls es aber so ist, nimm bitte meine aufrichtige Entschuldigung an.«
»Also wolltest du mich nicht küssen?«, hakte ich nach.
Denn bei den Göttern, wir konnten jetzt nicht so tun, als wäre nichts geschehen. Wenn ich mich schon dafür entschied, unvernünftig zu sein, wollte ich wissen, wieso Caspian seine Meinung änderte, kaum, dass sich unsere Lippen berührten. Oder … war das nur ein Test für mich gewesen?
Es kam mir wie eine Ewigkeit vor, ehe Caspian den Mund öffnete. »So würde ich es nicht ausdrücken«, antwortete er und wich meinem Blick aus.
»Dann bereust du es?«
Sofort schoss sein Blick wieder zu mir zurück. »Bitte glaub das nicht. Ich bereue diesen Kuss nicht.«
»Was ist es dann?« Ich bewegte mich auf ihn zu, ermutigt von dem leisen Knarren der Planken, die vibrierten, als wollten sie mich zu Caspian treiben.
Als ich vor ihm stehen blieb, nur eine Handbreit zwischen uns, nahm ich Caspians Blick mit meinem gefangen. Alles in meinem Inneren knisterte, als würden sich Feuerfunken bereit machen, hochzufliegen und alles um uns in Brand zu setzen – uns eingeschlossen. Mir entging nicht, dass Caspian für nicht mal eine Sekunde zu meinen Lippen sah, ehe er seufzte.
»Ich weiß nicht, wie ich es erklären soll«, murmelte er. »Denn ich wollte diesen Kuss, aber er hätte nicht passieren dürfen.«
In mir knirschte es, so als hätte Caspian mir gerade eine Tür vor der Nase zugeschlagen, die er zuvor sanft geöffnet hatte. Da ich Caspian jedoch nicht zeigen wollte, wie sehr mich diese Worte trafen, rang ich mir ein Lächeln ab, das so falsch war, dass es wehtat.
»Na ja, wenn du das als Kuss bezeichnest, hast du vielleicht doch nicht so viel Erfahrung mit Frauen, wie ich angenommen habe«, sagte ich scherzhaft und kicherte, obwohl ich lieber geschnieft hätte. »Das war so zurückhaltend, dass man es nicht als Kuss zählen kann. Also ist wohl alles in Ordnung.«
»Tu das nicht, Nektaria.« Er hob die Hand, wie um mein Gesicht zu berühren, hielt sich jedoch davon ab und ließ sie wieder sinken. »Wir müssen nicht so tun, als wäre es nicht passiert. Es war nur … zu früh.«
»Ich komme gerade nicht mit«, erwiderte ich viel zu lasch. »Was meinst du mit zu früh?«
Nach einem tiefen Atemzug fuhr er sich durch die Haare. »Du bist gerade erst Teil der Crew geworden«, sagte er und beließ es dabei, als würde das alles beantworten.
»Damit willst du mir sagen, Beziehungen zwischen den Mitgliedern deiner Mannschaft sind nicht erlaubt?«
»Das meinte ich nicht.« Er schnaubte. »Maya und Ceto entwickeln gerade Gefühle füreinander. Ich würde das nie unterbinden, denn das würde es nur komplizierter machen. Was ich damit sagen wollte, ist, dass wir noch zu wenig voneinander wissen. Und in Anbetracht deines Misstrauens anderen gegenüber, möchte ich dich einfach nicht verletzen.« Als ich schwieg, befeuchtete er sich die Lippen. »Was ich jetzt wohl gerade trotzdem mache. Ich will einfach, dass wir uns besser kennenlernen, einander vertrauen und dann …«
Auch wenn er den Satz unvollendet ließ, wusste ich, was er meinte. Trotz meiner Enttäuschung fühlte ich dieses seltsame Kribbeln in mir, das nur Caspian auslösen konnte. Wann genau es passiert war, dass er mir so unter die Haut ging, wusste ich nicht, aber er tat es. Vielleicht war es töricht von mir, doch ich glaubte ihm, dass er es aufrichtig meinte.
Diesmal räusperte ich mich und bewegte mich einen halben Schritt von ihm fort.
»Na gut, dann reden wir über deinen Plan, in den Königspalast in Varun einzubrechen«, wechselte ich das Thema. »Zuvor würde ich aber gerne wissen, wohin wir jetzt segeln. Das hat mir bisher nämlich niemand gesagt.«
»Hast du denn gefragt?« Er schmunzelte, doch es erreichte seine Augen nicht. »Es ist kein Geheimnis. Wir steuern wieder Varun an.«
Ein trockenes Lachen entschlüpfte mir. »Denkst du also, ich werde deinem Plan zustimmen, weswegen du nun keine Zeit verschwenden willst?«
Sein Schmunzeln verschwand. »Nein, ich habe nur etwas in Varun zu erledigen. Ganz gleich, wie deine Entscheidung ausfällt, es gibt dort Dinge, um die ich mich kümmern muss.«
Ich biss mir auf die Unterlippe. »So habe ich es nicht gemeint, ich …«
Caspian hob die Hand und ich verstummte. »Schon in Ordnung, Nektaria«, sagte er ruhig. »Ich werte es nicht als Angriff.«
Mit einer ausladenden Geste deutete er auf die Sessel, wartete, bis ich mich auf einem niedergelassen hatte und nahm auf dem anderen Platz. Einen Moment sah er mich schweigend an und ich fragte mich, ob er deswegen nicht weitersprach, weil er fürchtete, von Maya unterbrochen zu werden. Schließlich hatte sie gesagt, sie würde bald mit dem Essen zurückkommen. Wie viel Zeit war seitdem vergangen? Es fühlte sich an, als wäre sie vor einem Tag aufgebrochen.
»Ich hoffe, du verhungerst nicht«, sagte Caspian, als hätte er meine Gedanken erraten. »Maya wird sich sicher Zeit lassen, weil sie uns nicht stören möchte.«
Ich hob das Kinn. »Bei was sollte sie uns stören?« Mir schossen Rosabayas Worte durch den Kopf. Sie hatte gesagt, dass Waffen auf Sculla eine Art Liebesbeweis waren. Kurz danach hatte Caspian allerdings erzählt, dass er Maya sehr häufig neue Waffen kaufte – vermutlich auch auf Sculla. Dass zwischen ihr und Ceto wohl Gefühle aufgekommen waren, bedeutete nicht, dass zwischen ihr und Caspian nie etwas gelaufen war. Das alles sollte mich nicht interessieren – dennoch konnte ich diese Gedanken nicht abschütteln.
Caspians Schmunzeln ließ sie jedoch einen Atemzug lang verstummen. »Maya meint wohl, dass wir mehr Zeit für uns brauchen«, antwortete er ausweichend. »Und sie will bestimmt nicht einfach in unser Gespräch platzen.«
»Gespräch also. Schön, dann lass uns doch mal konkreter über deinen Plan reden«, brummte ich.
Falls Caspian den Wechseln in meiner Stimmlage bemerkt hatte, ging er nicht darauf ein. Er griff nach einem Ring, der auf dem kleinen Tisch zwischen uns lag, und drehte ihn in seinen Händen.
»Es ist eigentlich sehr einfach«, meinte er. »Wir werden nicht in das Schloss einbrechen, sondern ganz normal durch den Haupteingang spazieren.«
Ich erwartete, dass er etwas ergänzte. Doch er beließ es dabei. Ich prustete los.
»Ein paar Piraten sollen also erhobenen Hauptes an den Wachen vorbei spazieren, in die Gemächer des Königs gehen, auf ihn warten, ihn betäuben und seine Erinnerung stehlen?«, fragte ich zynisch. »Unglaublich, mit so einem ausgeklügelten Plan habe ich nicht gerechnet. Da kann ja nichts schiefgehen.«
Caspian hielt in der Bewegung mit dem Ring inne und sah mir in die Augen. »Na ja, ein wenig komplizierter ist es schon.« Er lehnte sich nach vorn, stützte die Ellbogen auf den Oberschenkeln ab und grinste schief. »Frag nicht, wie wir es geschafft haben, aber wir sind in den Besitz von vier Einladungen zum königlichen Sommerball gekommen.«
Ich riss die Augen auf. Der königliche Sommerball war ein riesiges Fest in Varun. Unzählige Vertreter der anderen Reiche erschienen zu diesem Anlass in Lovrils Hauptstadt, gaben viel Gold in den Läden aus – und waren für Diebe leichte Beute. Der Ball selbst schien ein rauschendes Fest voller Dekadenz zu sein; und er hatte mich nie interessiert. Feste, bei denen Frauen und Männer in überteuerter Kleidung ihren Reichtum zur Schau stellten, waren mir zuwider. Abgesehen davon hätte ich als Taryna ohnehin nie an so einer Feierlichkeit teilnehmen können, zumindest nicht als freie Person. Angeblich hatte der König zur Belustigung Taryna bei einem der ersten Bälle zwischen der Begrüßungsrede und dem Eröffnungstanz hinrichten lassen. Allein bei der Vorstellung wurde mir eiskalt.
»Du willst dich also als Abgesandter eines anderen Reichs ausgeben und dich so einschleichen?«, hakte ich nach, um mich abzulenken.
»Wir werden uns als Kaufleute ausgeben«, korrigierte Caspian mich. »Maya wird uns mit Illusionsmagie tarnen, damit uns niemand erkennt. Ich will vermeiden, dass sich irgendjemand eines unserer Gesichter merkt und so wiederfindet. Nach ein paar Tänzen werden wir uns davonstehlen, die Wachen im Schloss mit Schlafzaubern betäuben und uns im Gemach des Königs verstecken, bis er dort erscheint. Dann wirkst du deine Magie und wir verschwinden wieder.«
Ich runzelte die Stirn. »Also dieser Plan hat so viele Lücken, ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll.« Caspian öffnete den Mund, um etwas zu erwidern, doch ich ließ ihn nicht zu Wort kommen. »Erstens steht und fällt der Plan mit Mayas Illusionen. Die sie stundenlang aufrechterhalten müsste. Zweitens wird es auffallen, wenn die Wachen auf dem Weg zu den königlichen Gemächern schnarchend auf dem Boden liegen oder fehlen …«
»Das wird Maya mit ihren Illusionszaubern verhindern.«
Ich sah ihn finster an. »Dir ist klar, dass so viele Illusionen unglaublich viel Kraft kosten?«, fragte ich, obwohl ich von Mayas Magie keine Ahnung hatte. Vielleicht fiel es ihr leicht, aber ich bezweifelte, dass sie mühelos so viele Zauber weben konnte, ohne erschöpft zu sein. Wenn ich so vielen Personen hintereinander die Erinnerungen stahl, fühlte ich mich, als hätte ich nächtelang nicht geschlafen. Maya mochte mächtig sein, aber dass sie wirklich so viel Magie wirken konnte, ohne umzukippen, wagte ich, zu bezweifeln.
»Wenn wir auf dem Weg zu den Gemächern sind, muss sie uns nicht mehr tarnen«, meinte Caspian. »Glaub mir, ich habe das mit ihr durchgesprochen, und Maya meint, sie wird das schaffen. Also vertraue ich ihr, denn sie würde das nicht behaupten, wenn sie unsicher wäre.«
Ich beließ diesen Punkt auf sich beruhen. Auch ich wollte Maya vertrauen, dass sie uns nicht in Gefahr brachte.
»Gut, nehmen wir an, wir kommen unbehelligt in das Schloss, können uns tatsächlich von dem Ball stehlen, ohne Aufmerksamkeit zu erregen, gelangen in die Gemächer und ich kann dem König die Erinnerung stehlen.« Gedehnt atmete ich ein. »Wir werden nicht auf demselben Weg wieder hinausgelangen. Das Schloss wird meines Wissens nachts abgeriegelt und die Wachen verdoppelt. Wenn der Ball zu Ende ist, hat niemand einen Grund, sich innerhalb der Schlossmauern aufzuhalten – oder diese zu verlassen. Wie willst du dich also davonstehlen?«
Er schmunzelte, doch eine seltsame Bedrückung ließ seine Augen dunkler wirken als sonst.
»Auch das ist kein Problem«, meinte er gelassen. »Wir haben Pläne des Schlosses, in denen sämtliche Geheimgänge eingezeichnet sind. Ich möchte sie nicht nutzen, um in das Schloss zu gelangen, aber um es zu verlassen, sind sie bestens geeignet.«
»Wieso willst du nicht über einen Geheimgang das Schloss betreten?«, fragte ich verwirrt. »Wenn wir einen verborgenen Zugang nutzen, wissen wir zumindest, ob es ihn wirklich gibt – und dass wir ihn auch benutzen können, um das Schloss zu verlassen. So könnte es sein, dass die Pläne zu alt sind, Geheimgänge geschlossen wurden oder bewacht sind. Das setzt uns einem weiteren Risiko aus.«
»Die Pläne sind noch nicht alt, sämtliche Informationen sollten also stimmen. Und ich möchte das Schloss während des Balls betreten, weil die Wachen zu dem Zeitpunkt vermutlich noch nicht in Alarmbereitschaft sind. Sobald der Ball endet, werden sie es sein und es wird schwieriger, ins Schloss zu gelangen. In den Tagen vor dem Ball werden wir die Wachen beobachten, herausfinden, wann Wechsel stattfinden, wie lange diese dauern, ob sich die Anzahl der Wächter über den Tag hinweg verändert. Und wir werden den Ausgang im Auge behalten, durch den wir das Schloss verlassen.« Er beugte sich näher zu mir. »Glaub mir, es ist einfacher, wenn wir das Schloss nur auf geheimem Weg verlassen müssen, weil wir dabei weniger zu bedenken haben und uns mehr Zeit lassen können.«
Ich verzog den Mund. Ganz unrecht hatte Caspian nicht. Wenn wir als Ballgäste verkleidet ins Schloss gelangten, konnten wir uns freier bewegen. Außerdem wollte er Magie einsetzen. Das war ein Risiko, falls sich Jäger aus Nyxor im Schloss befanden, denn die konnten diese Macht vermutlich wahrnehmen. Allerdings hätten sie uns unter hunderten Gästen ausfindig machen müssen.
Trotzdem war ich von diesem Plan nicht überzeugt.
»Auf einem Ball wird übrigens getanzt«, meinte Caspian amüsierter als zuvor. »Ich hoffe die Aussicht, mit mir über das Parkett schweben zu müssen, bringt dich nicht dazu, die Idee abzulehnen.«
Ein angenehmer Schauer lief mir über den Rücken. Die Vorstellung, mit Caspian zu tanzen, gefiel mir eindeutig zu sehr. Da gab es nur ein Problem.
»Ich kann nicht tanzen«, gestand ich.
»Ich bin sicher, das können wir dir beibringen.«
»Tja, ich bin da nicht so überzeugt.« Missmutig verschränkte ich die Arme vor der Brust. »Irgendwie fehlt mir jegliches Taktgefühl.«
Sein Schmunzeln ließ meinen Widerstand schmelzen. »Farah kann es dir beibringen. Sie ist das, was einer feinen Dame am nächsten kommt, und sie hat sogar Alek Benehmen beigebracht. Da wird sie dir mühelos ein paar Tanzschritte zeigen können.« Er schenkte mir sein Siegerlächeln. »Heißt das, du bist bereit, die Erinnerungen des Königs zu stehlen?«
Ich hob die Mundwinkel. »Das ist keine Zusage, Caspian. Ich frage mich immer noch, wieso du diese Erinnerungen wirklich willst.«
»Um den Krieg zu verhindern und ein Versprechen meiner Mutter gegenüber einzulösen«, antwortete er ernst.
»Das weiß ich, aber da ist noch mehr, oder?«
Ein Muskel an seinem Kiefer zuckte. »Das sind die Gründe, die ich dir im Moment nennen kann. Für die anderen brauche ich Zeit.«
Er hob seine Hand, berührte federleicht meine Finger mit seinen. Sofort fühlte ich diese Sehnsucht danach, Caspian nahe zu sein. Also verwob ich unsere Finger und suchte seinen Blick.
»Wann ist der Ball?«, fragte ich heiser.
»In neun Tagen.«
Ich schluckte gegen die Trockenheit in meiner Kehle an. »Bis wann brauchst du meine Entscheidung?«
Caspian sah mir tief in die Augen. »Wenige Stunden zuvor. Ohne dich hat es keinen Sinn einzudringen, trotzdem werden wir die Lage auskundschaften und einen Schlafzauber besorgen.«
»Gibst du mir diese Zeit, um mich zu entscheiden?«
Kaum merklich hob er die Mundwinkel. »Aye.«