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Readers Treasury

Kapitel 28: Kapitel Achtundzwanzig - Secrets of the Sea - Erinnerungsdiebin

By B.E. Pfeiffer

Mühevoll hielt ich mich aufrecht, wedelte mit dem Fächer vor meinem Gesicht herum, um meine Anspannung zu verbergen. Der Wächter, dem Alek unsere Einladung in die Hand gedrückt hatte, schien diese wesentlich gründlicher zu prüfen als sein Kollege neben ihm bei den anderen Gästen. Während diese – eine Frau mit weißen Haaren in einem goldenen Kleid und ein Mann mit dunkel gefärbtem Haar in einem viel zu engen Gehrock – bereits eintreten durften, studierte unser Wächter die Einladung weiterhin.

Mein Herz pochte so laut, dass ich kaum noch etwas anderes hören konnte. Caspian hatte seit seiner Gefangennahme vor fünf Tagen nur wenige Nachrichten schicken können, war nicht mehr aus dem Schloss gekommen, nachdem er das Schiff verlassen hatte. Die Nachrichten klangen wie Briefe an eine alte Bekannte, weil er sie verschlüsseln musste. Zum Glück wusste Maya, wie sie hinter die eigentliche Botschaft kam.

Caspian hatte uns zugesichert, dass die Einladungen echt waren, die Gäste, an die sie gerichtet waren, nicht erscheinen würden – da es sie nicht gab. Er hatte dafür gesorgt, dass die Namen auf der Liste standen und wir so den Palast betreten konnten. Außerdem hatte Maya mir erklärt, dass Caspian sehr genau wusste, wann die Wachen gewechselt wurden, jedoch die einzelnen Schichten beobachten ließ, um herauszufinden, wann er ihnen Schlafzauber verpassen konnte. Jene Wachleute, die wir beobachtet hatten, nahmen kurz vor Antritt ihres Dienstes eine Kleinigkeit zu sich. Caspian konnte also Schlafmittel in ihre Getränke kippen, die erst Wirkung zeigten, sobald die Ablöse stattgefunden hatte. Bei anderen Wachleuten war das nicht möglich, da sie nichts zu sich nahmen, weil ihr Kommandeur das nicht wollte. Caspian hatte also laut Maya mit Bestechungen dafür gesorgt, dass die richtigen Wächter heute Nacht Dienst hatten.

Außerdem war es nie geplant gewesen, dass Caspian an meiner Seite den Ball besuchen würde. Das war mir längst klar, nun da ich seine wahre Identität kannte. Alek war immer als meine Begleitung vorgesehen gewesen. Ceto und Maya bildeten das andere Paar. Sie warteten ein Stück hinter uns auf Einlass.

Wieder kostete es mich Mühe, mich nicht nach ihnen umzudrehen. Selbst wenn ich wirklich eine Edelfrau aus Nyxor wäre, würde ich nicht nach den Leuten hinter mir Ausschau halten, sondern schon aufgeregt in den Palast spähen. Das hatten Farah und Alek mir erklärt. Offensichtlich stammten die beiden aus der Oberschicht ihrer Länder und kannten sich aus. Deswegen war ich froh, dass Alek mich begleitete und ein wenig auf mein Benehmen achten würden. Wobei er eher alles, was ich tat kritisierte.

»Wedel nicht so heftig … Liebling«, murrte er. »Wir sind ja gleich auf dem Fest. Nicht wahr?«

Die letzten Worte gingen eindeutig an den Wachmann, der ein Brummen von sich gab und Alek die Einladung zurück reichte.

»Willkommen im Schloss von Varun«, sagte er mit der Heiterkeit eines Totengräbers bei der Trauerfeier.

Trotzdem rang ich mir ein Lächeln ab und schritt an Aleks Arm in das Schloss. Schon die Eingangshalle raubte mir den Atem. Von außen wirkte das Schloss spitz und abweisend, als wäre es aus Schatten und Frost gemeißelt. Seine Türme ragten scharf in den Himmel. Doch wer es betrat, fand sich in einer anderen Welt wieder. Dort schimmerte alles wie das Innere einer Muschel. Blau und Grün dominierten die Wände, die mit Perlmutt ausgekleidet zu sein schienen. Je nach Blickwinkel veränderten sie ihre Farbe. Mal glänzten sie wie Meerwasser im Morgengrauen, mal düster wie eine Lagune bei Nacht.

Der weiße Teppich, der den Weg in den Ballsaal säumte, lag da wie eine frisch gefallene Schneeschicht. Kein einziger Abdruck war zu sehen, obwohl Dutzende Gäste bereits darüber geschritten waren.

Vor der Treppe ins Obergeschoss standen links und rechts Statuen von alten Meeresgöttinnen. Angeblich waren sie die Nachfahren der vier Totengötter, die die Reiche der Menschen erschaffen hatten. Von den Meeresgöttinnen stammten wiederum die Meerwesen ab, die laut den Legenden die Vorfahren der Taryna waren.

Leise schnaubend betrachtete ich die Statuen. Wie konnte es sein, dass König Byron Taryna jagen und töten ließ, wo er ihre vermeintlichen Ahninnen verehrte?

»Unterlass diese Geräusche«, zischte Alek. »Du bist eine feine Dame, die klingt nicht wie ein Schuhputzer.«

»Wenn ich mir die feinen Damen hier so ansehe«, sagte ich und deutete verstohlen mit dem Kinn auf einen Haufen Frauen, die künstlich über etwas lachten, »dann will ich lieber ein Schuhputzer sein.«

»Ich glaube, du bist mir gerade etwas sympathischer geworden«, murmelte Alek.

»War das ein Kompliment?«

»Eine Feststellung.« Er sah mich streng an. »Versuch dennoch, dich etwas vornehmer zu verhalten. Wir dürfen nicht auffallen. Maya mag deine Haare und dein Gesicht tarnen können, aber wenn du Mist baust, fällt das auf. Dann sind wir verloren – und Caspian mit uns.«

»Ich gebe mir wirklich Mühe. Es ist nur ungewohnt, in so einem Kleid aufrecht zu gehen und dabei nicht zu ächzen.«

Ich sah an mir hinab und musste ein weiteres Schnauben unterdrücken, als ich Aleks Blick erwiderte und dieser den Kopf schüttelte.

»Gib nicht dem Kleid die Schuld an deiner Nervosität«, flüsterte er. »Halt dich an den Plan. Wir mischen uns unter die Leute, versuchen, ein Gespräch mit Caspian zu führen, klären ab, wann wir uns am besten zurückziehen, und fallen vor allem nicht auf. Verstanden?«

»Dann solltest du dich wie ein eifersüchtiger Gockel aufführen. Sollte mich nämlich jemand zum Tanzen auffordern, fallen wir sicher auf.«

Aleks Mundwinkel zuckten verräterisch. »Keine Sorge, ich schaue jeden so finster an, dass sich keiner auch nur in deine Nähe wagt, Herzblatt.«

Er sprach die Kosenamen so ungelenk aus, als würde er fast daran ersticken. Das war mir nur recht, denn der Name fühlte sich unendlich falsch an. Offiziell gaben wir ein frisch vermähltes Ehepaar, das durch den Handel mit Edelsteinen reich geworden war. Zum Glück wurden wir nirgends angekündigt, denn ich befürchtete, der König von Nyxor, der ebenfalls als Gast hier war, wüsste, wenn jemand aus seinem Reich kürzlich zu großen Reichtümern gekommen wäre. Selbst wenn ich mich diesbezüglich irrte, war es mir lieber, wenn keiner unsere falschen Namen kannte. Ich war wieder Lady Sussura und Alek Lord Talaton, falls uns jemand fragen sollte. Aber ich hoffte, dass wir nicht viel mit anderen Gästen sprechen würden, um uns nicht vielleicht doch zu verraten.

Farah und Alek hatten mir erklärt, dass die Gäste nicht offiziell ausgerufen wurden, allerdings musste sich jeder vor König Byron verneigen, um so seinen Respekt zu zollen. Deswegen reihten wir uns in eine Schlange ein, die bis zu den großen Toren des Ballsaals reichte. Während wir uns Schritt um Schritt vorwärts bewegten, hielt ich meinen Blick auf den prallen Beutel an meinem Handgelenk gesenkt. Pearl befand sich darin und bewegte sich unruhig. Sie hatte unbedingt mitkommen wollen und ich war froh darüber. Ihre Magie würde uns vielleicht hilfreich sein. Der Beutel war eigentlich viel zu klein für den Otter. Ich bewunderte Pearl dafür, dass sie sich dennoch hineingezwängt hatte und jetzt darin ausharrte. Hoffentlich konnte ich sie bald daraus befreien.

»Halt den Kopf erhoben«, ermahnte Alek mich. »Du siehst gut aus. Wie eine echte Lady. Also schau nach vorn, als würden dir alle Männer der Sieben Reiche zu Füßen liegen müssen.«

Ich atmete durch und zwang mich, den Blick zu heben. Eigentlich wollte ich vermeiden, den König anzusehen, weil ich fürchtete, meine Abneigung stünde mir ins Gesicht geschrieben. Doch jetzt, da ich zum Thron blickte, war es nicht der König, der meine Aufmerksamkeit erregte, sondern …

»Caspian«, wisperte ich.

Alek quittierte das mit einem genervten Knurren. »Offensichtlich hat der König entschieden, seinen Sohn heute zu zeigen«, sagte er in einem beiläufigen Tonfall, falls uns jemand zuhörte. »Vermutlich wegen der Gerüchte, dass er bald die Prinzessin aus Nyxor um ihre Hand bitten wird. Sonst wäre er sicher nicht hier. Angeblich versteckt man ihn, weil er zu viel Aufmerksamkeit bekommt.«

»Ja, der König soll sehr eifersüchtig darauf sein, dass sein Sohn besser aussieht als er«, meinte die Dame vor uns kichernd. »Es heißt, er teilt ungern die Aufmerksamkeit der Frauen. Wenn ich zwischen den beiden wählen müsste, würde ich auch den Prinzen nehmen.«

Glühend heiß schlug die Eifersucht ihre Nägel in mein Herz. Dabei gab es keinen Grund dazu. Diese Frau unterhielt sich einfach nur über Caspian. Tratsch schien in vornehmen Kreisen genauso beliebt zu sein, wie in den Spelunken des Armenviertels. Alek streute noch ein paar Brocken an Gerüchten über den Prinzen, wie seine angeblichen Vorlieben für mit essbarem Gold überzogene Süßspeisen, und die Leute vor sowie hinter uns reagierten darauf. Ich verstand nicht, wieso Alek das tat. Nichts, was hier erzählt wurde, stimmte oder half uns bei unserer Mission. Aber vielleicht machte er so klar, dass wir hierher gehörten.

Als wir an der Reihe waren, uns zu verneigen, zwang ich mich, König Byron anzusehen, ehe ich in einen Knicks sank. Beim Aufstehen jedoch richtete ich den Blick für einen Wimpernschlag auf Caspian. Mein Herz stolperte, weil er mich trotz seiner kühlen Maske betrachtete, als gäbe es in diesem Moment nur uns beide. Alles um mich verblasste und ich fühlte lediglich Caspians Blick auf meiner Haut.

So oft hatte ich mir ausgemalt, wie er mich betrachten würde, wenn ich das fertige Ballkleid trug. Wie er vor mir stehen und die Hände über den schimmernden Stoff gleiten lassen würde. Wie seine Augen funkelten, weil er mich atemberaubend schön fand. Und wie er mich an sich ziehen und sich einen Kuss stehlen würde.

Nichts davon durfte jetzt geschehen.

Der Moment endete, als ich meinen Blick abwandte. Froh darüber, dass mich Alek zu einem Tisch mit Getränken führte, atmete ich auf.

»Hier, trink etwas«, wies mich Alek an.

In seiner Stimme schwang keinerlei Fürsorge mit, trotzdem war ich froh, als er mir ein Glas mit hellroter Flüssigkeit reichte. Sollten wir diesen Abend überleben, musste ich mit Caspian reden. Unsere letzten Worte waren trostlos gewesen, weil ich aus Angst, erneut verraten zu werden, nicht zulassen wollte, dass Caspian mir etwas bedeutete. Doch je länger wir voneinander getrennt waren, desto mehr wusste ich, dass ich mir nichts vormachen konnte. Caspian war mir wichtiger, als ich je für möglich gehalten hatte. Ganz gleich, wie gefährlich es werden würde, an seiner Seite zu sein – ich wollte nur ihn. Dafür würde ich heute alles tun.

Nach einer gefühlten Ewigkeit schienen alle Gäste dem König ihre Ehrerbietung erwiesen zu haben. Byron erhob sich von seinem Thron. Im selben Moment eilte ein Dienstbote mit einem Tablett zu ihm. Ein einziges Glas stand darauf, das der König ergriff.

»Werte Gäste, es ist mir eine Freude, den Sommerball heute zu eröffnen«, dröhnte die Stimme des Königs durch den Saal. Sie klang alles andere als erfreut, eher finster und gereizt. »Der heutige Abend ist für meine Familie ein besonderer«, fuhr er fort, »denn mein Sohn wird schon morgen die liebreizende Prinzessin Calliste zur Frau nehmen und somit Lovril und Nyxor zu einem neuen Bündnis führen.«

Ein kollektives Keuchen erklang, in das ich einstimmte. Hastig sah ich zu Caspian, der mit stoischer Miene neben seinem Vater stand, die Hände hinter dem Rücken verschränkt, als müsste er sie verstecken. In seinen Augen erkannte ich Wut, obwohl er so fern war.

Während der König in Gold gekleidet war und bei jeder Bewegung schimmerte wie pures Licht, trug Caspian einen dunkelblauen Gehrock mit spärlichen silbernen Verzierungen am Revers. Selbst als Pirat hatte er sich vornehmer gekleidet. Das tat seinem Aussehen allerdings keinen Abbruch. Im Gegenteil, ich fand ihn attraktiver als jemals zuvor. Vielleicht lag das an der Sehnsucht nach ihm, oder weil sein Vater in der protzigen Kleidung noch abstoßender wirkte.

»Auf das Bündnis, das mein Sohn jetzt mit dem Eröffnungstanz an der Seite der Prinzessin einläuten wird!«, verkündete der König.

Die Gäste drängten von der Mitte des Saals zurück, damit die Tanzfläche frei wurde. Mit ausdrucksloser Miene schritt Caspian die zwei Stufen vom Thron hinunter, blieb vor einer Frau mit bronzefarbener Haut in einem hellgrünen Kleid stehen und verneigte sich steif. Sie knickste ebenso steif und ergriff seine Hand.

Ihr Gesicht wäre vermutlich schön gewesen, wenn sie nicht so finster geschaut hätte. Ich hatte erwartet, dass Calliste die Verbindung mit Caspian wollte, aber offensichtlich lag ich falsch. War auch sie nur ein Spielball ihres Vaters? Welchen Vorteil hatte er, wenn er seine Tochter mit dem Thronfolger Lovrils vermählte?

»Schau weniger finster«, raunte Alek mir ins Ohr. »Sonst denkt jeder, du willst die Prinzessin erdolchen, weil sie mit deinem Prinzen tanzt.«

»Ich habe leider nur zwei Dolche unter dem Kleid verstecken können«, flüsterte ich zurück, während die Musik zu spielen begann. »Die hebe ich mir für jemand anderen auf.«

Wieder zuckten Aleks Mundwinkel, ehe er seine Aufmerksamkeit auf das Tanzpaar richtete. An Bord der Tempest Rage hatte ich nur mit Caspian gut tanzen können. Er hatte mich über das Deck geführt, mich förmlich schweben lassen. Von seiner Leichtigkeit nahm ich jetzt nichts wahr. Die Drehungen des Paars wirkten, als wollten beide in unterschiedliche Richtungen tanzen. Die Schritte kamen mir eher wie ein Stolpern vor und die ganzen Bewegungen mehr wie eine Aneinanderreihung irgendwelcher Figuren, die nicht mal zum Tanz gehörten.

Der gesamte Saal beobachtete das Drama, das kein Ende zu finden schien. Irgendwann verstummte die Musik, die beiden Tänzer verneigten sich und schritten schneller, als schicklich war, von der Tanzfläche.

Mit einer Handbewegung gab der König den Gästen zu verstehen, dass nun alle tanzen durften. Also wagten sich einige Paare aufs Parkett, darunter auch Maya und Ceto, die lächelnd zwischen den anderen Tänzern umherwirbelten.

Ich blieb neben Alek stehen und vermied es, nach Caspian Ausschau zu halten. Pearl steckte ihre Schnauze aus dem Beutel, bewegte sie ganz leicht. Schnell griff ich nach einem Stück Kuchen und schob es in die Tasche. Daraufhin erklang ein leises Schmatzen gefolgt von einem zufriedenen Seufzen. Behutsam tätschelte ich den seidigen Beutel und hoffte, der Abend würde schnell vergehen.

Als sich Alek versteifte, sah ich in dieselbe Richtung wie er. Wieder stolperte mein Herz, ehe es schneller zu schlagen begann. Denn niemand anderes als Caspian schob sich zwischen den Gästen hindurch, antwortete einsilbig auf die Fragen, die sie ihm stellten, und hielt auf mich zu.

»Dieser Narr«, nuschelte Alek und sank in eine tiefe Verneigung, als Caspian uns erreicht hatte.

Ich beeilte mich, vor dem Prinzen zu knicksen und beugte den Kopf.

»Mein Lord«, sagte Caspian und mein Puls schoss jetzt erst recht in ungeahnte Höhen. »Erlaubt Ihr mir, den nächsten Tanz mit Eurer Frau zu bestreiten?«

Alek gab ein leises Schnaufen von sich. Das hier war ganz sicher nicht mit ihm und den anderen abgesprochen. Und so leichtsinnig es vielleicht war, ich wünschte mir nichts mehr, als mit Caspian zu tanzen.

»Wie könnte ich diese Bitte ablehnen?«, brummte Alek und erhob sich.

Auch ich richtete mich auf. Von dem wilden Klopfen meines Herzens wurde mir so schwindelig wie von Caspians Anblick und seiner Nähe.

»Ich danke euch«, sagte Caspian und hielt mir die Hand hin. »Meine Lady, würdet Ihr mir also diesen Tanz schenken?«

Die Geräusche um mich verblassten, ebenso wie die Farben und Menschen. Alles, was ich sah, war Caspian, der mir ein kaum erkennbares Schmunzeln schenkte. Trotz meiner Sorge, dass es Schwierigkeiten geben würde, hob auch ich die Hand. Als sich unsere Finger berührten, fühlte es sich an wie ein Blitz, der durch meinen Körper schoss, und mir neue Kraft verlieh.

Leise seufzend ließ ich mich von Caspian auf die Tanzfläche führen. Mit überraschten Lauten wichen die Leute vor uns zurück. Die Melodie des vorigen Tanzes verklang gerade, während wir Aufstellung nahmen. Seine Hand in meiner, die Fingerspitzen der anderen Hand an meiner Taille und der Blick, mit dem Caspian mich betrachtete, lösten einen angenehmen Schauer nach dem nächsten aus.

Als das Orchester zu spielen begann, hielt ich den Atem an und hoffte, dass dieser Tanz genauso klappen würde wie jener auf dem Schiff.

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